Theremin

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Was ist ein Theremin?

 

 

 

Hit Counter     seit 28.01.2014

Da stellen wir uns mal ganz dumm...  und sagen: Das ist ne Schachtel mit Potentiometerknöpfen und zwei Rohren dran und da kommen Töne raus, obwohl keiner dieses Ding berührt. Das Ganze sieht dabei irgendwie unwirklich aus und manche sagen: "Verrückt!" "Genial!" oder "Das ist ja total irre!"    Dann hört man auch: "Du machst da nicht wirklich etwas?" Oder einer meinte, ich würde das mit der Kopfstimme singen, weil da ein Headset noch im Spiel war.

Man sagt wohl mit Recht, dass das Theremin eines der ältesten elektronischen Musikinstrumente ist und das einzige, welches man ohne jegliche Berührung spielen kann. Die Bewegung der Hände im Bereich der beiden Antennen steuern Tonhöhe und Lautstärke.

 
 


Das ganze beruht auf dem Prinzip des Schwebungssummers. Ein Tongenerator wird über eine Antenne durch die elektrische Kapazität der im Feld befindlichen Masse, z. B. der Hand der Spielers, verstimmt. Natürlich reagiert es auch auf einen übereifrigen Fotografen oder einen gedankelosen Zuhörer in der ersten Reihe, der gerade unbedingt zur Toilette muss. Dann hat man ein Problem. Der Ton geht nach oben  und lässt sich kaum mehr kontrollieren, bis der Störenfried aus dem Wirkungsbereich verschwunden ist.

Die Schwierigkeit des Spielens aber besteht darin, dass man die richtigen Töne treffen muss über den eingestellten Tonbereich hinweg (z.B. 3 1/2  Oktaven) . Die verteilen sich über den Abstand vom Körper bis zur Antenne und - die Distanzen sind nicht linear. Das heißt, je höher die Tonfrequenz wird, desto enger liegen die Töne beisammen. Dass es trotzdem geht, beweisen Virtuosen wie die Enkeltochter des Erfinders, Lydia Kavina.
Die Erfindung stammt vom russischen Physikprofessor Lev Sergejewitch Termen und datiert sich auf das Jahr 1919.

 

 

 

 

 

Hier mein erstes Instrument, ein Moog "Etherwave".

 

 

Inzwischen spiele ich das russische Model "tVox tour" - es war wohl das letzte Instrument dieser Serie.

Ziel wird sein, auf längere Sicht ein Programm zusammenzustellen, in dem das Theremin eine  Rolle spielt, aber durch andere Instrumente und die Stimme ergänzt werden soll.

Im Programm "Kontraste" (Cassiopeia) und "Auch Weihnachtmänner haben's nicht leicht" ist es bereits im Einsatz.

   

 

Ingolf G.S. Bauer

 
Im folgenden Song ist das Theremin im Chorus eingesetzt.

"Die Welt steht Kopf" (eigener Song, Studioaufnahme):