Lauter Leipz'ger Lumpen-Lieder

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Meine dritte und umfangreichste CD:

 

   

   

Das Cover                                                            und                          der Lump!

Übrigens haben sich da noch einige Lumpen mehr an dieser CD beteiligt, die mit 19 Songs doch recht üppig geworden ist.

Zu  "stattGespräch" gehören diesmal nicht nur:           Wolfgang Russin und Thomas Benno Bennewitz,
 

 
  sondern auch      Nadine Bauer, Diana Bauer und Vera Schönberg
                                                          
                                                                          
Vielen Dank für eure Unterstützung!

 

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   Lumpenlieder, de erschdn.mp3

und als Klingelton: Eingemeindung.mp3 

 

Wo bekomme ich die CD?
bulletbei mir; Formular unter CDs - anrufen, abholen, Versand (0341 - 4 228 448)
bulletLeipzig-Laden N° 1, Markt 1; Leipzig-Zentrum (evtl.
   
 

Informationen zu den Songs   (Booklett):
   
 
Und natürlich hat und hatte Leipzig seine Lieder!

Lieder mit Themen die zu dieser Stadt und seinen Leuten in Verbindung stehen aber auch Texte und Melodien von Dichtern und Komponisten, die in dieser Stadt gelebt und gewirkt haben.  Viel Anregung kam dabei aus Brigitte Richters Buch, „Leipziger Lieder, Sprüche & Gedichte“. Vielen Dank. Eingeflossen sind aber auch Sprüche und Liedfragmente, die man hier gekannt und sich weitererzählt hat. Meine Mutter war eine Fundgrube diesbezüglich und ihr widme ich auch diese CD.

Neben althergebrachten ist aber ein großer Teil neu entstanden.

Folgend einige Bemerkungen zu den einzelnen Liedern:

Eingemeindung
Die meisten erwähnten Dörfer sind es längst, für die anderen ist es eine Frage der Zeit. Angelehnt an eine Idee von Otto Walkes aus den 70er Jahren werden 26 Ortsteilnahmen in Abhängigkeit von ihrer rhythmischen Eignung verwendet.

Knauthainer Hochzeit
Das alte Schloß in Knauthain steht noch. Vielleicht um Siebzehnhundert und Äpplstückchen kam Ritter Benno von Knauthain mit einer Braut vom Feldzug zurück. Es soll geheiratet werden. Wer liefert was? – Übrigens, der erwähnte Pfarrer und Chronist,  Heinrich Engelbert Schwartze lebte tatsächlich in dieser Zeit und wurde wegen Sauferein zur Uraufführung von Bachs Bauernkantate bei den Dieskaus gar nicht eingeladen.

Der Gesang
Knauthain. Johann Gottfried Seume kam 1770 als 7-jähriger mit seinen Eltern dahin. Die Schlossherren, von Hohenthal, übernahmen die Kosten für seine Ausbildung. Die bekannten Textzeilen – „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder...“ gehen auf ihn zurück.

Leise zieht durch mein Gemüt
Auch Felix  Mendelssohn Bartholdy ist einer der bedeutenden, in Leipzig lebenden und wirkenden Komponisten. Seine Vertonung des Heine-Textes ist wohl die bekannteste.

Bin im Garten wieder
Schon durch seine Barockgärten  (Apels-  oder Bose-Garten) um den alten Stadtkern herum war Leipzig bekannt. Aber Schreber’s Nachfolger prägen das Bild der Stadt nicht unerheblich mit.

Lumpenlieder, de erschden
Das erste von drei Medleys mit Lied- und Textfragmenten, die einen Bezug haben zu Leipzig, seinen Stadtteilen, Leuten und Besonderheiten. Wo lag lange Germanias Göttersitz? Wichtige Zuglinien und Bahnstationen überlieferten sich im Sprachgebrauch der Leipziger. Wichtiges zu Wahren, Gohlis, Leutzsch und Reudnitz, zu Fußball und Bier.

Gose-Lied
Da Bier schon gerade ein Thema war: Leopold von Dessau soll im 18. Jahrhundert die Gose nach Leipzig gebracht haben. Sie war hier über lange Zeit ein Nationalgetränk. Bekannt waren Kneipen in Eutritzsch und Gohlis.

Ohne Lieb und ohne Wein
Natürlich wurde hier  Wein getrunken und - sogar auch angebaut. Windorf ist ein Beispiel. Christian Felix Weiße (1726 – 1804) lebte in Stötteritz, begründete die deutsche Jugendliteratur und war auch Liederdichter. Eine fruchtbare Zusammenarbeit verband ihn mit dem Leipziger  Komponisten Johann Adam Hiller.

Leipz’ger Bagarohle
Bei einer Kahnfahrt auf der Pleiße kehrte man z.B. im „Wassergott“ ein oder man brachte seine Bämmchen mit, erzählt  Lene Voigt.

Lumpenlieder, de zweedn
Wo einst das kleine Dorf Cospuden stand, ist heute der nach ihm benannte See – mit Folgen. – Lieder aus Lindenau. Eins stammt von Traugott Munkelt und heißt  „Wir gehen nach Lindenau, da ist der Himmel blau...“. Dieses Lied wird aber von vielen deutschen Ort, die mit „au“ endigen, für ihr regionale Hymne erklärt. Und kennen Sie: Dunkel war’s, der Mond schien helle...

Leipz’ger Pferdebahn
- die ganze Wahrheit. Übrigens gab es Lolo tatsächlich, nur zu einer späteren Zeit. Die Pferdebahn war ein von Pferden gezogener Wagen auf Schienen und ersetzte 1872 den Omnibusbetrieb (noch ohne Schiene). Bald danach kam die „Elektrische“  (in Leipzig stets auch ,Bimml’ genannt).

Die Tante aus Leipzig Lindenau
ist mündlich überliefert. Allerdings nur die dritte Strophe und Teile der vierten.

In dorr Reitzenhainer Straße
- die ganze Wahrheit. Übrigens heißt diese Straße heute Prager Straße.

Lumpenlieder, de driddn
Scherbelberg, Messe und Völkerschlacht werden thematisiert. Und wie war das doch, als es blitzte in Connewitz? Aber bitte, das ist jetzt geheim: Wir haben hier zwei Marsdörfer, übrig geblieben von einer frühen Invasion...

Monte Zschochere
Wußten Sie, dass hier das Nordsächsische Urgebirge stand, durchaus vergleichbar mit den Alpen? Deshalb ist es unerträglich, dass die bergseligen Lieder meistens aus Bayern zu uns dringen. Ein Gegenangebot zum Thema Bergschnulze.

Wo de Bleiße bläddschord
Noch ein mal Lene Voigt. Und wieder die Pleiße. Die Sache mit den Nixen liegt bei unseren sumpfigen Auen wirklich auf der Hand. Was viele nicht wissen, Sagen und Legenden gibt es aus der Leipziger Region durchaus. Gerade über Nixen ist so einiges überliefert.

Weiße Elster
Lenes besondere Zuneigung zur Pleiße in allen Ehren aber die Weiße Elster kann nicht unerwähnt bleiben.  Schließlich fließt sie ja auch am Fuße des Monte Zschochere (in Großzschocher) vorbei.

Leipz’ger Räbchn
Wenn die Jungs (und auch Mädchen) früher etwas „ausgefressen“ hatten, rief man ihnen häufig dieses Schimpfwort nach, ich weiß wovon ich rede.  Übrigens, wenn Sie nicht wissen, wer Mephisto Pheles ist, sollten Sie sich (das) einfach mal zusammen nehmen.

Ode an die Freude
Christian Gottfried Körner (Theodors Vater) und sein Freundeskreis lud Schillers nach Leipzig ein. Wann und wo dann die Idee zur Ode geboren wurde...? Seine Leipziger Zeit war  gewiss eine ausschlaggebende Basis auch dafür.

Ach ja, die Lumpen. Nehmen Sie das nicht so ernst. Manch großen Berühmten war das kleine Lumpige nicht ganz fremd. Und vielleicht meine ich ja ohnehin ausschließlich  - mich!