Laser Harfe

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Die erste funktionierende Laserharfe wurde 1980 von Bernard Szajner gebaut. Bekannt gemacht aber hat sie ein Jahr danach Jean Michel Jarre.
Sie besteht aus einer variablen Anzahl von Laserstrahlen, deren Unterbrechung/Reflektion von einem elektronischen Sensor registriert wird. Also auch hier spielt man gewissermaßen berührungslos. Via MIDI-Signal wird die Kennung, der Ton an einen Synthesizer übermittel, der dann einen vorbestimmten Klang erzeugt.
   

 

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  Komplette Systeme sind teuer. Darum war angesagt Beschaffung der verfügbaren Baugruppen und selber bauen.
Um Aufbau-, Justage-  und Verkabelungsaufwand zu sparen, schwebte mir eine kompakte Lösung vor. Schwierig war die Entscheidung, welche Laserleistung mindestens erforderlich ist (keiner wollte da einen Rat geben).
Ich habe mich dann für einen grünen 800 mW-Laser (Laserworld CS 800G) entschieden. Grün ist die mit Abstand kräftigste Farbe in Relation zur Leistung. Der Scanner (bewegtes Spiegelsystem) mußte allerdings durch ein schnelleres ersetzt werden, damit auch Punktstrahlen und nicht Striche erzeugt wurden.
Die eigentliche Laserharfensteuerung  ist ein "Prolight Laser Harp Controller". Über eine ILDA-Schnittstelle steuert er den Laser, daß heißt, er macht in meinem Fall aus einem Strahl zwölf. Ein Sensor, der sollte mindestens 100cm von den Strahlen entfernt stehen, erkennt die Reflektionen und durch die interne Taktung wird der unterbrochene Strahl dem Ton zugeordnet.

Links oben ist der Sensor zu sehen, daneben eine LED-Lampe, unten der hintere Teil des Lasers.

 

 

 

Oben im Bild der Laser mit dem Austrittsfenster, links unten der Umlenkspiegel, in meinem Fall in beiden Dimensionen konvex, das macht den Strahl etwas fetter. Rechts daneben steckt der eigentliche Controller. Alle Teile sind so fixiert, daß sie auch während des Transports die Justierung nicht verlieren.

Abstellen, Klappe auf, Kabel stecken und los gehts.

Rechtes Bild oben: Der erste Versuch!

 
   

Eine Dunst/Nebelmaschine macht die Strahlen sichtbar. Sie ist in Ausstoß und Lüftergeschwindigkeit variabel.

Alle solche Ansteuerungen werden über MIDI-Spuren programmiert, in DMX gewandelt, an die richtigen Geräte geschickt  und laufen dann auf der Bühne automatisch und korrespondierend zum Song ab. Das gilt auch für das Ein- und Abschalten des Lasers.

Der 12 Strahlen-Bereich läßt sich dann (wie bei einem Keyboard) auf einer anderen technischen Ebene in der Tonhöhe anpassen und auch splitten, so daß ich auf der "Klaviatur" verschiedene Klänge abrufen kann. Durch ein Routingsystem ist es sogar möglich, das Signal der Strahlen ganz woanders hin zu lenken, z.B. in mein Video-Jockey-System. Ich kann also im Song farbige Flächen, Bilder oder Effekte hinter mir auf die Leinewand  zaubern - mit der Laser Harp.