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                                                                  Hintergründe zu:

It’s a man’s man’s world         (und der gesamten musikalischen Arbeit überhaupt)

 

           Musikalisch-technische Hintergründe
                               zu unserer Art  Musik zu machen

 

Grundsätzlich:  Gesang und diverse Live-Instrumente  interpretieren ich so, wie man es sehen kann und wie ich es in einer Band oder einem Orchester auch tun würden. Diese stehen mir aber nicht zur Verfügung  – also hilft die Technik, manche Lücke zu füllen. 

Wie das geht? – Zwei wichtige Erfindungen der Neuzeit ermöglichen das:

1. Synthesizer – können bis zu 16 Instrumente (aus integrierten Soundbänken) gleichzeitig zum Klingen bringen.

2. MIDIMusical Instruments Digital Interface, eine Schnittstelle, über die viele Daten/Befehle von einem Keyboard als Signale übertragen werden wie: welcher Ton, welche Lautstärke, welche Tonlänge   – z.B. an ein Gerät/Programm, das das alles zeitgenau aufzeichnet und retour wieder an die Synthesizer senden, also abspielen kann. Hier ist es möglich, dann auch weitere Befehle einzuarbeiten und vielleicht auch Fehler zu korrigieren.
Ein Song-Background entsteht.

Ich habe den Originalsong auf dem  Kopfhörer. Ton für Ton, Takt für Takt und Instrument für Instrument versucht ich dem Original so nah wie möglich zu kommen. Die best geeignetsten Sounds müssen dazu vorher im Fond der Synthesizer gefunden werden oder ich „baue“ sie mir selbst. Je nach Komplexität des Stücks kann das Ganze zwischen 40 und schon mal 100 Stunden Zeit kosten (wie z.B. bei New York). Dann erarbeitet man die live zu spielenden Stimmen (Gesang & Instrument) und übt bis es klingt. In meinem Fall spiele ich den Background noch im Studio ein und bearbeite ihn mit den vorhandenen Möglichkeiten, um den Sound zu verbessern. Hier wird auch mal eine Chorstimme mit eingesungen – ich singe dann quasi mit mir selbst.

MIDI kann aber noch mehr. Geräte wie z.B. der Mixer (Lautstärke, div. Effekte usw.), das Gitarren-Effektgerät, die Lichttechnik, unser Video-System aber auch verschiedene Funktionen der Laserharfe & des Lichtboards, die Nebelmaschine, die Nebelrichtungssteuerung, der Movinghead und der Showlaser, sie alle verstehen MIDI- oder richtiger DMX-Befehle (Eine weitere Schnittstelle, die von her MIDI gewandelt wird). Solche Vorbereitungen sind in der Summe natürlich enorm aufwendig. Bis zu jeder Szene die richtige Klangeinstellung, die passende Beleuchtung und das gewünschte Bildmaterial exakt „justiert“ wurde, benötigt es viele weitere Stunden. - Müssten das Techniker erledigen, brauchten wir mindestens drei davon. Und auch müssten lang dafür trainieren.

Erwähnen will ich noch das, was auf der Leinwand passiert. Hier galt es zunächst die Ideen zu entwickeln – was eignet sich zum Song an welcher Stelle? Dann müssen Fotos geschossen, tw. der Hintergrund freigestellt  und mit dem „Green Box“-Effekt das Bild vielleicht vor ein anderes Motiv montiert werden. Videos muss ich filmen und bearbeiten. Ein spezielles Computerprogramm auf einem Notebook (hier „Arkaos“)  bieten die Möglichkeit, auf jede Taste einer fiktiven Keyboardtastatur ein Event zu hinterlegen. Sende ich über MIDI den entsprechenden Befehl dahin, wird die Taste „gedrückt“ und das Bild erscheint per Beamer auf der Leinwand oder eine Videosequenz wird gestartet. Dazu bietet das Programm noch Effektmöglichkeiten. Man kann das Bild einfärben, rotieren lassen, sich bewegende Flächen daraus machen usw. Auch das bedeutet Aufwand.

Die vielen Jahre Musikmachen und mein beruflicher Background als Automatisierer haben mir geholfen,  ein solch hochkomplexes Steuersystem zu entwickeln.

Aber nicht zu vergessen: Das alles macht auch viel, viel Spaß. Natürlich erhoffe ich mir Anerkennung für diese Leistungen. Und um überhaupt erst einmal beim Publikum ein grundlegendes Verständnis zu erzeugen – braucht es vielleicht ein solches Blatt Papier.

 

Vielen Dank für Euer Interesse

Igs Bauer