Großzschocher

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Ortseinfahrt von Markkleeberg


Großzschocher ist ein Stadtteil Leipzigs, im Süd-Westen der Stadt gelegen. Seit langer Zeit bildet es mit Windorf eine Einheit.

Bis 1922 war Großzschocher/Windorf ein eigenständiges Dorf und, wenn man den Geschichtsschreibern Glauben schenken darf, eins der bedeutendsten im Leipziger Umland. Es liegt unmittelbar an der Weißen Elster und an einem Mühlgraben. "Land am Elsterbogen" ist ein Song meiner gleichnamigen CD, der hiervon erzählt.

 

Süd-West-Zetrum, Einkaufspassage Großzschochers (Foto: Bauer) Was macht diesen Ort aus?
  In Großzschocher verbindet sich städtisches Umfeld und neu belebte Gewerbeflächen mit einem dörflichen Charme.
Es grenzt an die, bis in den Leipziger Kern reichende, teils urige, teils kultivierte Elsteraue und eine, sich faszinierend entwickelnde Neuseenlandschaft. Alles ist umsäumt von hunderten Kleingärten, die ihren Reiz von Groß- und Urgroßvaters Zeit bewahrt haben. Die unzähligen, blühenden Obstbäume sind vor allem im Frühling eine wahre Pracht.


 

 
An der Dieskau-, Ecke Huttenstraße steht die Apostel-Kirche. Sie ist eine kleine Perle und verdient gelegentlich genauer vorgestellt zu werden. Gleich daneben befindet sich eine von zwei Schulen des Ortsteils. Sie ist inzwischen über 100 Jahre alt.
Dann gab es auch ein Schloss. Gab! Leider ist es dem letzten Krieg zum Opfer gefallen. Aber Geschichten ranken sich drum herum und da können wir so manches erzählen (Unterseite). Reste des dazugehörigen Rittergutes stehen  noch, wenngleich in einem sehr schlechten Zustand. Ein Reitverein nutzt die alten Gemäuer und baut z.Z. dort eine Reithalle auf.
   Blick in die Dieskaustraße, Hauptverkehrsader, rechts die Schule (Foto: Bauer)
 

Große Teile der Flussauen sind der Braunkohle zum Opfer gefallen. Tiefe Narben trug der gesamte südliche Raum Leipzigs davon und die Bagger gruben sich teilweise so nahe an die Wohngebiete heran, dass der Lärm der Schaufelräder recht bedrohlich wirkte. 
Jetzt beginnt "Neuseenland" Konturen zu zeigen. Die systematische Flutung und landschaftliche Gestaltung verspricht, dieser Region einen sehr eigenen Reiz zu verschaffen. Zwischen Großzschocher, Markkleeberg und Knauthain dehnt sich der Cospudener See aus. Er hat seinen Namen von einem Dorf, das vor den Baggern kapitulieren musste.

Was kann eine tellerflache Landschaft wie die um Leipzig schon bieten, muss ein Fremder fragen. Tellerflach? Wir haben die Hänge zum Urstromtal, wir haben die Endmoränen der Eiszeit und wir haben in Großzschocher einen Berg!     - Gut, der Monte Zschochere ist eher klein, dafür selbst gemacht. Die Alpen sind es nicht, aber man kann von da oben wunderschön ins Land schauen, über Großzschocher hinweg, in die Leipziger City hinüber und zum Cospudener See:
 

 

 
 

Bilder um Großzschocher

Großzschochers Hausberg "Monte Zschochere"

Blick von der Brauereistraße auf den Hügel, der sich inzwischen mit reichlich Grün bekleidet hat und einen tollen Ausblick bietet.

Großzschocher-Blick

Am Fuße der Monte Zschochere liegen die Siedlungshäuser der Falkensteinstraße. Dahinter ist der frühere Schlosspark zu sehen und folgend die anderen Dächer des Ortes.

Leipzig-Blick

Gut zu sehen ist die Skyline der Leipziger City. Der Auwald erstreckt sich bis zum Zentrum der Stadt.

Cospuden-Blick

Hinter Wiesen und Auen liegt der See.

Georg Fischer GmbH

Der größte Arbeitgeber in der Region auf dem Gelände der früheren GISAG.

Blick in die Huttenstraße

Neben der Kirche stehend blickt man in die Huttenstraße mit vielen rekonstruierten Wohnhäusern.

Reif zum Abriss

Wenige Meter weiter sieht man leider auch noch solche Ruinen.

Bahnhof

Zwar halten hier noch regional verkehrende Züge, aber auch der Bahnhof ist tot. Das Gebäude hat 1890 seinen Ursprung. Seit 1872/3 gab es hier zunächst nur einen Güterbahnhof.

Apostel Kirche

Die Kirche hat ihren Namen nach den beiden Aposteln Paulus und Petrus (links & rechts des Portals). Der ursprüngliche Kirchbau wurde am 18.8.1217 in einem Schenkungsakt zum Kirchweihfest der Gemeinde übergeben. Die Tradition dieses Festes lebt auch heute in Großzschocher fort.

Schloss

Eine alte Aufnahme des 1945 zerstörten Schlosses an der Elster gelegen.

Cospudener See

Badestrand am Cospudener See, dessen weiträumige Gestaltung 2000 ein Expoprojekt war.

 

 
Auf Grund der günstigen Lage Großzschochers wächst die Nachfrage für diese Region, wie man hört. Die Vorteile sind vielfältig:
bulletGute Anbindung zur Leipziger City,
bulletgute Einkaufsmöglichkeiten
bulletgute verkehrstechnische Anbindung (Autobahn Südtangente teilweise noch im Bau)
bulletintegrierte Gewerbegebiete
bulletruhige Wohnlagen
bulletNähe zu Parks und Auen
bulletNähe zum Cospudener See

Leider sind gerade auch an der Hauptverkehrsstaße noch viele Häuser zu rekonstruieren oder gar abzureißen, da sie das Gesamtbild stark beeinträchtigen. Solche Ecken oder auch der alte Bahnhof stimmen eher traurig.

Ingolf G.S. Bauer